GEISER auf dem Workshop der Arbeitsgruppe „Digitale Geschäftsmodelle/Plattformökonomie“

Plattformen sind ein wesentlicher Aspekt der Begleitforschung des durch das BMWi geförderten Programms Smart Service Welt. Für den Austausch der Projekte zu diesem Thema fand am Freitag den 04.05.2018 in den Räumlichkeiten des SmartData Forum in Berlin ein Workshop der Arbeitsgruppe „Digitale Geschäftsmodelle/Plattformökonomie“ statt. Der Grund hierfür ist einfach. Für Smart Services in die Einbindung in ein funktionierendes Ökosystem ein entscheidender Erfolgsfaktor.

 

Smart Services und Plattformen

Das Geschäftsmodell eines Service ist idealerweise mit einem Plattformgeschäftsmodell zu verbinden. Erstens ist dadurch die Vernetzung mit anderen Diensten und Smarten Dingen gewährleistet und deutlich kostengünstiger. Zweitens spielt das Ökosystem in der Vermarktung eine enorme Rolle. Eine Plattform erzielt durch die Vielfalt auf ihr angebotener Dienste deutlich mehr Reichweite und Aufmerksamkeit als ein einzelner Dienst. Drittens entsteht dem Kunde ein erheblicher Mehrwert, weil er durch Zugang zu einer Plattform viele Dienste für unterschiedlichste Bedürfnisse konsumieren kann. Das GEISER-Projekt nutzt einen weiteren Vorteil von Plattformen. Auf GEISER-Basis erstellte komplexe Dienste können untereinander auf Teillösungen zurückgreifen. Durch diese Modularität wird ihre Entwicklung erheblich vereinfacht und beschleunigt.

Der Ablauf des Treffens

Der Workshop bestand aus mehreren Teilen. In diesen wurden die unterschiedlichen Methoden und Herausforderungen der Projekte bezüglich der Geschäftsmodellentwicklung betrachtet. Dazu wurden im ersten Schritt die Herausforderungen in den Projekten ENTOURAGE und SERVICEFACTORY in Form von Interviews vorgestellt. Hierbei stellte das Projekt SERVICEFACTORY einen Ansatz für Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 vor. In diesem Kontext sind Plattformökonomien mit mehreren beteiligten Partnern gefragt. Aber auch für GEISER müssen verschiedene Stakeholder zusammen wirken, was sich schon an der Zusammensetzung des Konsortiums zeigt. Anschließend wurde in kleinen Gruppen mit ausgewählten Kreativmethoden gearbeitet. Das Ziel: Identifikation der technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen sowie die Erarbeitung erster Lösungsvorschläge. Neben den inhaltlichen Ergebnissen des Workshops spielt für das Projekt GEISER natürlich auch die Vernetzung mit anderen Projekten mit ähnlichen Herausforderungen eine große Rolle. So können die Synergien und Erkenntnisse der Projekte gegenseitig genutzt werden.

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